Drei intensive Tage im Dienste der GemeinschaftAnfang April fand in Lausen und Umgebung der Wiederholungskurs (WK) für die Betreuer der Kompanie Argantia statt. Der Kurs bot nicht nur fachliche Auffrischung, sondern auch Raum für Reflexion, Austausch und praktische Einsätze – mit einem klaren Fokus: sinnvolle Tätigkeiten, die einen echten Mehrwert für die Bevölkerung bringen. Montagmorgen - Ideen & Feedback für ausgewogenes WK-ProgrammDer Wiederholungskurs startete mit einer offenen Ideen- und Feedbackrunde. Die Teilnehmenden diskutierten, wie ein sinnvoller und motivierender WK aussehen könnte. Dabei standen zwei Fragen im Fokus: Wo können wir als Zivilschutzbetreuer sinnvoll helfen? Und welche Tätigkeiten bringen echten Mehrwert - für uns und die Bevölkerung? Genannte Vorschläge waren unter anderem:
Montagnachmittag - Vier PraxispostenAm Nachmittag ging es in die Praxis: In kleinen Gruppen durchliefen die Teilnehmenden vier Posten, organisiert im Eigenmanagement – ein Fokus auf Selbstverantwortung und Teamarbeit. Die vier Stationen im Überblick:
Dienstagvormittag - Aufbau einer BetreustelleAm Vormittag stand der praktische Aufbau einer kompletten Betreustelle beim Bunker Frenkenbündten auf dem Programm. Ausgerüstet mit allem, was im Notfall gebraucht wird, errichteten die Betreuer eine funktionale Infrastruktur – inklusive:
Dienstagnachmittag - Was ist vorhanden, was fehlt?Am Nachmittag folgte die gründliche Bestandsaufnahme vor Ort. Gemeinsam wurde geprüft, welche Ressourcen im Bunker zur Verfügung stehen – von Betten, Kissen und Decken bis hin zu Tischen, Stühlen und Hygieneartikeln. Fragen dabei:
Mittwochmorgen - Praxisnah und lebenswichtig: Erste-Hilfe-SchulungDer letzte Kurstag startete mit einer intensiven Erste-Hilfe-Schulung – sinnvoll für Neueinsteiger und erfahrene Betreuer gleichermassen. Behandelt wurden wichtige Themen wie:
Mittwochnachmittag - Retablieren & AufräumenZum Abschluss wurden alle eingesetzten Materialien, Fahrzeuge und Räume gereinigt und ordentlich retabliert. Der Kurs wurde intern dokumentiert – inklusive Fotos und Abschlussbericht.
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Nachdem wir letzte Woche bereits von der Kommandantenkonferenz berichten durften (das Video jetzt auf Facebook ansehen), stand nur wenige Tage später der nächste wichtige Termin im Kalender des Schweizerischen Zivilschutzverbandes: die Mitgliederversammlung in Bern. Und diese hatte es in sich – sowohl inhaltlich als auch atmosphärisch. Wechsel an der Spitze: Isabelle Chappuis übernimmt das SZSV-PräsidiumEin zentrales Ereignis der Versammlung war der offizielle Führungswechsel an der SZSV-Spitze: Nationalrätin Isabelle Chappuis wurde einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Maja Riniker an, die den Verband seit 2020 mit grossem Engagement geführt und erfolgreich modernisiert hat. Chappuis, Mitglied der sicherheitspolitischen Kommission, unterstrich in ihrer Antrittsrede die wachsende Bedeutung des Zivilschutzes in Zeiten globaler Unsicherheiten. Mit Überzeugung versprach sie, sich für einen gut ausgerüsteten, personell starken und einsatzbereiten Zivilschutz einzusetzen. Mehr zur Mitgliederversammlung findet sich auch direkt beim SZSV. Ein besonderer Rahmen im BundeshausDer Anlass fand in den ehrwürdigen Mauern des Bundeshauses statt – ein passender Rahmen für die Wahl einer neuen Präsidentin. Ein weiteres Highlight war die exklusive Führung durch das Parlamentsgebäude. Mit spannenden Anekdoten und überraschenden Details gespickt, brachte sie selbst Kennerinnen und Kenner zum Staunen. Wer hätte gedacht, dass sich im grossen Gemälde im Nationalratssaal ein Fisch und ein Engel verstecken? Solche kleinen Entdeckungen sorgten für viele Gespräche und schmunzelnde Gesichter. Auch unsere Sammler gingen nicht leer aus: Gleich zwei neue Exemplare konnten unser stetig wachsenden Badgewand hinzugefügt werden – ein kleines, aber feines Souvenir an einen rundum gelungenen Tag in Bern. Weitere Impressionen |





